FC Lindenberg 1907 e.V.

Chronik

Fünfzehn aktive Fußballer saßen an einem Oktober-Abend des Jahres 1907 im „Bayerischen Hof“ und hobenden Club aus der Taufe. Aus den Erzählungen dieser Männer (z. B. Martin Spieler) und der anderen Alten Herren (z. B. Cornel, Pfanner) haben wir doch einiges übernehmen können. Im Jahre 1909 trat der FC Lindenberg zum ersten Mal an die Öffentlichkeit. In Immenstadt gewann der FCL 3:2.

Vor dem ersten Weltkrieg wurden lediglich Freundschaftsspiele vereinbart. Erst danach ging es um Punkte und um Auf- und Abstieg. 1921 schon erkämpfte sich der FCL auf neutralem Platz in Kempten auf 40 cm Schnee gegen Füssen den Aufstieg in die A-Klasse. In der Saison 1937/38 errang der FCL 07 die Bodensee-Meisterschaft. Vor 800 Zuschauern gewann der FCL im Jahre 1946 gegen den FC Wangen mit 6:0 und holte sich somit die Meisterschaft der Bezirksklasse Oberschwaben-Bodensee.

In den darauffolgenden Jahren spielten die Bergstädter eine gute Rolle in der neugegründeten württembergischen Landesliga Süd und in der II. Amateurliga. Highlight war das Spiel gegen den FC Bayern München im Jahre 1954 (6:2 für Bayern). 1959 dann der Abstieg, 1961 wieder der Aufstieg in die II. Amateurliga mit Trainer Bubi Förster. Allerdings nur 1 Jahr, denn selbst Spielertrainer Rimek konnte den erneuten Abstieg nicht verhindern. In den darauffolgenden 60-iger und 70-iger Jahren spielte der FCL in der A-Klasse eine solide Rolle, konnte aber 1975 den Abstieg in die B-Klasse leider nicht verhindern. Erst in der Saison 1981/1982 der langersehnte Aufstieg in die Bezirksliga mit Spielerttainer Uli Failenschmid.

 

1984 dann der Um- und Neubau des Vereinsheimes (65.000.– Euro Aufwendungen), 1987/1988 Aufstieg in die Landesliga unter Spielertrainer Wolfgang Steinbach. 1989/1990 Abstieg in die Bezirksliga, 1991 Bezirkspokalsieger mit Trainer Wolfgang Kolb nach einem Sieg im Elfmeterschießen gegen Weiler in Opfenbach.

Saison 1992/1993: Ein Tor fehlte, um in die Landesliga aufzusteigen. 15. Oktober 1993: Einweihung des Kunstrasenplatzes an der Sedanstraße. 1993/1994 Aufstieg in die Landesliga unter Trainer Dieter Hubertz.

Danach folgten 6 tolle Fußballjahre in der Landesliga, denn der FCL sorgte mit einem technisch feinen Fußball für Furore, wurde sogar Herbstmeister unter Trainer Thomas Fuchs und holte sich viel Sympathien in Oberschwaben.

 

Zum 90-jährigen FCL-Jubiläum konnte man den Deutschen Pokalsieger VfB Stuttgart, verpflichten. 1.500 Zuschauer sahen einen 13:1-Sieg des Bundesligisten. Dann aber im Jahre 2000 – bedingt durch einen personellen Generationswechsel – der Abstieg in die Bezirksliga. Vier Jahre später dann die Ernüchterung – Abstieg in die Kreisliga A – In der Folgezeit wechselten Höhen und Tiefen. Erneuter Aufstieg unter Trainer Herbert Spingler – ein Jahr später wieder der Abstieg -. Auch unter Trainer Sigi Koch wiederholte sich dieser Rhythmus – Aufstieg – Abstieg (2006–2008). Ein absoluter Höhepunkt für den FCL wurde dann 2007 die 100- Jahrfeier auf dem Stadtplatz. Ein gelungenes Fest für alle Lindenberger, geprägt von einer mustergültigen Organisation und einem tollen Rahmenprogramm (u. a. mit der Mannschaft des „Jahrhunderts“ und Bundesliga-TW Markus Miller).Das erfreuliche Fazit für die Verantwortlichen: der FCL konnte seine langjährige Schuldenlast dank dieser Veranstaltung endgültig ausgleichen.

 

Seit nunmehr 2008 spielt der FCL in der Kreisliga A. Dieter Weinert (2008 bis 2009) – Nito Ferreiro (2009– 2011) und dann wieder Weinert (2011–2013) waren die Trainer. Beide schafften nicht den ersehnten Aufstieg. Auch der erfahrene und renommierte Trainer Werner Tangl erreichte als Trainer von  (2013 bis Okt. 2016) leider nur vordere Mittelfeldplätze. Markus Reichart hat ab Oktober 2016 die 1. Mannschaft und Benny Schnepf die 2. Mannschaft übernommen. Der Generationswechsel in der Vereinsführung brachte die letzten 2 Jahre sehr positive Entwicklungen.

 

Am 25.08.2013 die offizielle Einweihung des neuen Kunstrasenplatz (zuletzt 1993) und 2014 und 2015 die komplette Dachsanierung unseres „Häusles“ mit viel Eigenleistung von vielen Vorstands- und Vereinsmitgliedern und aktiven Spielern.



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